Thermiksense

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EM Blog F1ABC 2016

Europameisterschaften F1ABC vom 13. - 20. August 2016 in Serbien


Berichte, Bilder und Erlebnisse von der EM aus erster Hand
















Abschluß

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Fotos von Steffen Reuss

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F1C - Bericht

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F1C-Tag Do. 18.08.

 Am dritten Wettbewerbstag waren die F1C-Piloten an der Reihe. Wegen dichtem Nebel vezögerte sich der Beginn auf 9 Uhr. Die Startreihenfolge war Michael, Manfred, Claus-Peter.

Das Wetter wurde wieder schön als der Nebel weg war, erst Sonnig, dann teilweise Abschirmungen, 0-2 m/s Wind.

Michael flog in guter Luft mit Wedelunterstützung voll im 1 Durchgang, bei Manfred gelang die nicht ganz, 40 sec fehlten, Claus -Peter startet sehr spät, da er an seinem Flapper ein technisches Problem hatte, er musset den Motor wechseln und im Flug flog das Modell mit zu stark gedrücktem Leitwerk und zu eng, obwohl die Luft gut war und gewedelt wurde reichte es nur zu 199 sec.

Die restlichen Durchgänge ergaben für Claus-Peter und Manfred weitere Maximlazeiten, Michael hatte beim ersten Absaufer im 3.DG leider ganz schlechte Luft, alles Wedeln half nichts und auch im 5. Durchgang gelangen nur 113 sec. Damit war Michael sehr unzufrieden und Claus-Peter haderte mit den technischen Problemen und das F1C-Team war im Stechen nur Zuschauer.

Beim Rückholen des Modells von Manfred musste ich im 3. DG wieder in den Sumpf, dort wo Frank am B-Tag bis fast zur Hüfte eingesunken war. Mir erging es ähnlich, die stinkende Dreckbrühe lief oben zu den Gummistiefeln rein und einen Bremsenstich auf die Hand gab es auch dazu, die Folge war, dass die Hand sehr dick anschwoll und ich durch Bernd  als Rückholer ersetzt wurde.

Ein Pilot aus Tschechien bekam sehr unglücklich drei Finger in den laufenden Propeller seines Modells, welche stark bluteten, die Sanitäter wolten ihn zum Nähen ins Krankenhaus mitnehmen, dies lehnte er mehrmals ab und flog weiter, da er und das Team zu diesem Zeitpunkt noch alles voll hatten und er kam bis ins Stechen.

Im 5. DG explodierte das Modell von Kobi Itzhakov (ISR) in ca. 10 m Höhe in der Hochspannungsleitung, 9 sec fehlten zum Max, zurück blieb ein Haufen Kohleschrott.

Um 18.10 Uhr begann das 6 min Stechen mit 20 Piloten, gleich zu Beginn gab es Thermik, wer später flog war abgesoffen, darunter auch der Titelverteidiger, insgesamt fielen 7 Leute raus. Danach folgte das zweite Stechen mit 8 min Flugzeit um 18.50 Uhr, hier fand Artur Kaitschuk (RUS) die beste Luft, vor seinem jungen Teamkollegen Roman Evstigneev sowie Vasily Zosimenko  (UKR).

Alle drei flogen mit Foldern, ein Großteil der Piloten fliegt Flapper oder Folder, Modelle mit normalen Profilen sind kaum mehr zu sehen.Während des ganzen Wettbewerbs gab es nicht einen einzigen Absturz eines Modells. 

Vor dem Stechen in F1C ging es für Dirk, Steffen und Frank zum Training zur Frustbewältigung, doch danach war bei Frank der Frust größer, denn er zerriss beim Anheizen beide Flügel seines Vollkohlemodells, das er selbst gebaut hatte. Beide Holme sind gleichzeitig gebrochen.

Am Morgen des Reservetags fand das letzte Stechen in F1B statt und Frank, Dirk Steffen, Michael Seifert, die Holländer und die Andrist Brüder waren schon wieder beim Training, allerdings nur bis 10 Uhr, dann ging es zum Mittagschlaf. Ansonsten bestand der Tag aus schlafen, aufräumen, Gespräche mit anderen Piloten führen, einkaufen, Blog schreiben und packen.

Und Dominik Andrist (SUI) hat sein Modell aus dem Maisfeld nach einer Woche wieder gefunden.

Am Abend findet im Stadtzentrum von Zrenjanin die Siegerehrung statt, anschließend folgt das Bankett bevor sich die Teams morgen auf die Heimreise machen und in alle Himmelsrichtungen verabschieden.

Fazit: Es war eine schöne Zeit in Serbien, die Unterkunft war gut, mit dem Wetter hatten wir an allen Wettbewerbstagen Glück, mal abgesehen von dem Unwetter am B Tag. Die Stimmung im Team war auch gut, trotz viel Pech und technischen Problemen. Der Veranstalter hat sich Mühe gegeben, viele Dinge liefen gut, einiges gibt es zu verbessern, so war von den versprochenen Brücken über den Kanal nichts zu sehen und die Infos an die Teilnehmer waren wie schon beim Weltcup sehr mager.

Über die neuen Regeln mit den fünf Durchgängen und dem Stechen in zwei Gruppen wird diskutiert werden müssen, ob das für die Zukunft so haltbar ist. Die Meinungen der Teilnehmer sind alle eindeutig: Man sollte diese Regel bei EM/WM ganz schnell wieder abschaffen.

Ein dickes Dankeschön an alle Helfer, an den DAeC mit Michael Thoma sowie Wibke Seifert für die Arbeit im Vorfeld und natürlich an unseren Team Manager Michael, der wie immer einen super Job gemacht hat.

Volker Bajorat

Fotos von Steffen Reuss

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Ja, ein Israeli im letzten Durchgang. Hatte noch alles voll, und dann bei 3'51" in die Hochspannungsleitung. Wir haben das genau gesehen, weil das ganze Team Israel gewedelt hat und wir bewundernd zusahen. Innerhalb Sekundenbruchteilen gab es einen Feuerblitz und dann eine tief schwarze Wolke. Der Mann war wirklich entaeuscht. Ich schicke Dir noch den Namen. Hätte es ins Stechen geschafft. Wir haben die ganzen Tage viel zu nah an der Leitung geflogen.

Michael Seifert



Und viel Dank an Volker für die netten Worte. Meine Vorbereitung habe ich sehr gern gemacht, wie immer.

Gruß Wibke

 

F1B - Bericht

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F1B-Tag Mi. 17.08.

 Nach dem Stechen in F1A begann um 8 Uhr der F1B Tag der EM.

Noch zwei kurze Anmerkungen zu F1A: Die Abflughöhe des Modells von Roland Koglot im letzten Stechen war laut Höhenmesser 117 Meter, dies hat Roland mir persönlich berichtet.

Zum ersten Durchgang hatte ich am F1A-Tag einen Fehler drin, Anton Gorskiy (RUS) ist nicht abgesoffen, er hat sich seinen Absaufer selbst produziert, da er in großer Höhe zu früh auf die Funkbremse gedrückt hat.

Nun zu F1B: Die Startreihenfolge war Peter, George, Andreas. Durchgang 1 und 5 wurden mit 240 sec geflogen, die anderen Runden mit 180 sec. Bis zum 4. Durchgang lief alles rund, sichere und schöne Maximalflüge von allen drei Deutschen Piloten, gewedelt wurde auch, um die Nerven zu beruhigen. Das Wetter war bis dahin schön und sonnig und warm, 0 bis 2 m/s Wind, der im Vergleich zum F1A-Tag um 180 Grad gedreht hatte und zur Hochspannungsleitung wehte. Andreas landete im 4.Durchgang im sumpfigen Gras, Rückholer Frank sank bis fast zur Hüfte in den Sumpf ein und funkte um Hilfe, Steffen und Dirk waren gleich zur Stelle, während von Norden eine riesige Gewitterfront in Richtung Startstelle zog. Kurz vor Eintreffen der Front drehte der Wind und frischte stürmisch auf, Frank wurde mit dem Modell von Andreas von der ersten Böenwalze erwischt, aber es blieb alles heil. Kurz vor dem Gewitter startet Franz Wutzl (AUT), dessen Modell in die Gewitterwolken hinein gezogen wurde und verschwand. Zelte,Stühle und weitere Teile flogen durch die Luft, es begann heftig zu regnen, Blitze schlugen auf dem Platz ein und der Wettbewerb wurde neutralisiert.

Alle Teilnehmer flüchteten in die Autos, viele verließen das Gelände, da sich der Feldweg nach Aradac in eine seifige Rutschbahn verwandelt hatte.

Um 16 Uhr wurde die EM fortgesetzt und nach weiteren drei Vollen waren Peter, Andreas und George im Stechen, das mit 42 Piloten und 6 min Flugzeit in zwei Gruppen geflogen wurde. George flog in Gruppe 1 voll, Andreas in Gruppe 2, dort waren die thermischen Bedingungen insgesamt schlechter als in Gruppe 1. Peter war ebenfalls in Gruppe 2 und bei ihm kam nach 6 sec im Kraftflug die Bremse, er hatte eine Leine nicht korrekt eingehängt, mit 18 sec war es ein Fehlstart, doch Peter hatte kein Ersatzmodell an der Startstelle fertig und nur noch wenige Minuten Zeit, so dass ihm kein Re-Start gelang. Peter hat sich sehr über sich selbst geärgert.

Im 2. Stechen um 19.30 Uhr waren 8 min gefordert, George und Andreas hatten schöne Steigflüge und gute Luft, Andreas flog mit seinem neuen Modell 429 sec und wurde 10. dieser EM zeitgleich mit dem jungen Serben Bojan Gostojic, George hatte eins Sekunde weniger und wurde 12. Roland Koglot war bei George als Zeitnehmer dabei und auch er hatte größte Mühe das Modell bis zur Landung zu sehen. Das Modell von Andreas lag ca. 3 KM von der Startstelle weg, es kam rechtzeitig zur Dunkelheit wieder zurück zur Startstelle, einige Nationen suchten noch länger mit Stirnlampe und die Israelis blieben mit dem Auto im Sumpf stecken und das Auto wurde von einem Landwirt bei Dunkelheit mit dem Traktor aus dem Feld gezogen, daher kamen einige Israelis erst um 22.30 Uhr im Hotel zum Abendessen an, das Frühstück hatten sie morgens wegen dem Stechen auch aufallen lassen müssen.

Drei flogen die 8 min: Aleksey BURDOV (RUS), Gilad MARK (ISR) und Stanisław SKIBICKI (POL).

Das 3. Stechen konnte am Morgen des F1C Tages wegen dichtem Nebel nicht durchgeführt werden, so dass es auf den Reservetag verschoben wurde, es findet am Freitag um 7 Uhr mit 12 min Flugzeit statt, auch die Teamwertung ist erst danach entschieden.

Endstand in der Einzelwertung F1B:

1. Aleksey BURDOV (RUS) - 2. Stanisław SKIBICKI (POL) - 3. Gilad MARK (ISR) und .

http://www.euchf1abc2016.vss.rs/rezultati/2016%20FAI%20ECH%20F1B_Round_5_FO_3_FINAL.pdf

Das deutsche Team kam auf den 5. Platz - Die Mitglieder von 9 Teams waren komplett Max geflogen, so mußten die Platzziffern entscheiden: 1. Russland -  2. Israel -  3. Polen

http://www.euchf1abc2016.vss.rs/rezultati/2016%20FAI%20ECH%20F1B_Round_5_TEAM_FINAL.pdf

Fotos von Steffen Reuss DSC04761DSC04762DSC04765DSC04767DSC04769DSC04770DSC04771DSC04772DSC04776DSC04778DSC04780DSC04782DSC04783DSC04787DSC04788DSC04789DSC04791DSC04792DSC04795DSC04799DSC04800DSC04802DSC04804DSC04805DSC04807DSC04809DSC04810DSC04812DSC04813DSC04815DSC04817DSC04820DSC04822DSC04823DSC04827DSC04828DSC04831DSC04834DSC04838DSC04842DSC04844DSC04846DSC04849DSC04852DSC04856DSC04858DSC04859

 

F1B 3. Stechen

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Nach Informationen im SEN soll das dritte Stechen in F1B am Freitag Morgen um 7 Uhr geflogen werden.

Aleksey BURDOV (RUS), Gilad MARK (ISR) und Stanisław SKIBICKI (POL) sind noch im Rennen.

 

F1C-Tag 18.8.2016

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Artur KAITSCHUK (RUS) ist der neue Europameister in F1C
Nach zwei Stechen ist die Entscheidung gefallen:
1. Artur KAITSCHUK (RUS)
2. Roman Evstigneev (RUS)
3. Vasily ZOSIMENKO (UKR)

Endstand der Einzelwertung:
http://www.euchf1abc2016.vss.rs/rezultati/2016%20FAI%20ECH%20F1C_Round_5_FO_FINAL.pdf


Schwerer Start für das deutsche Team
Es sind erst zwei Durchgänge geflogen, aber nur noch Michael Sondhauß hat alles Max.

Im dritten Durchgang sind auch Michael Sondhauß und Gerd Aringer (AUT) rausgefallen. Reinhard Truppe (AUT) ist noch mit dabei - insgesamt haben 30 von 54 Piloten alles Max. Vier Teams sind noch komplett.

Im 4. Durchgang hat sich nicht viel geändert, 25 haben noch alles Max. Bei den Teams allerdings sind nur noch Frankreich und Polen dabei.

Die fünf Durchgänge sind beendet, jetzt folgt für 20 der 54 Piloten das Stechen.
Darunter ist allerdings kein Teilnehmer aus Deutschland oder Österreich.
28. Luka Aringer (AUT)
30. Manfred Nogga (GER)
31. Claus-Peter Wächtler (GER)
35. Gerd Aringer (AUT)
36. Reinhad Truppe (AUT)
49. Michael Sondhauß (GER)

Die Teamwertung ist schon vor dem Stechen entschieden.
1. Polen
2. Ukraine
3. Russland
10. Österreich
13. Deutschland

Teamwertung Endstand
http://www.euchf1abc2016.vss.rs/rezultati/2016%20FAI%20ECH%20F1C__Round_5_TEAM_FINAL.pdf

Bei Up-dates durch den Veranstalter ändert sich jeweils auch der Filename. Deshalb funktionieren die Links nach einiger Zeit nicht mehr. Dann direkt auf die Veranstalter-Webseite zu den Ergebnissen gehen:
http://www.euchf1abc2016.vss.rs/results.html

 

F1B nach 2 Stechen

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Noch keine Entscheidung  nach 2 Stechen in F1B

Aleksey BURDOV (RUS), Gilad MARK (ISR) und Stanisław SKIBICKI (POL) haben auch das 8 min Stechen überstanden und müssen in ein 3. Stechen.
Im zweiten Stechen erreichte Andreas Gey mit 429 sec den 10. Rang und George Batiuk mit einer Sekunde weniger den 12. Peter Mönninghoff wurde nach dem 1. Stechen 42. Dieter Siebenmann (SUI) kam im zweiten Stechen auf den 28. Platz. Wegen der großen Zahl der Stechteilnehmer wurde das 1. Stechen wie in F1A auch in zwei Gruppen ausgetragen.
Mannschaftseuropameister wurde wohl Russland.

Jetzt (Donnerstag 9:30) gibt es zwar noch keine Ergebnisse vom dritten Stechen, aber der Zwischenstand nach 2 Stechen ist jetzt komplett.
http://www.euchf1abc2016.vss.rs/rezultati/2016%20FAI%20ECH%20F1B_Round_5_FO3.pdf
 

F1B vor dem Stechen

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F1B vor dem Stechen

Alle 5 Runden sind geflogen, jetzt geht es mit den Stechen weiter.
42 von 80 Sportler haben das Stechen erreicht, darunter alle drei deutschen Starter und Dieter Siebenmann (SUI).
9 Teams (von 29) stehen gleichauf mit "nur Max" an der Spitze.

http://www.euchf1abc2016.vss.rs/rezultati/2016%20FAI%20ECH%20F1B__TABLE_Round_5.pdf
http://www.euchf1abc2016.vss.rs/rezultati/2016%20FAI%20ECH%20F1B__TABLE_Round_5_TEAM.pdf
 

F1B Zwischenstand

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F1B-Zwischenstand nach 4 von 5 Durchgängen

Nach 4 Durchgängen haben 51 von 80 Teilnehmer noch alles Max, darunter das komplette deutsche Team, auch Dieter  Siebenmann (SUI) ist noch dabei. Schon herausgefallen ist der Titelverteidiger, Jan Cihak (CZE).
http://www.euchf1abc2016.vss.rs/rezultati/2016%20FAI%20ECH%20F1B__TABLE_Round_4.pdf
 

F1A 2. Stechen 17.8.

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Roland Koglot, Europameister 2015 F1A

Roland Koglot/Slowenien ist Europameister in F1A

Heute hieß es für einige aus dem Team bereits um 4.45 Uhr aufstehen, Abfahrt aufs Gelände zum 12 min Stechen. In der Morgendämmerung geht langsam die Sonne über Zrenjanin auf, es ist fast wolkenlos, leichte Strömung, gerade genug um Dampf auf die Leine zu bekommen, meint Dirk. Beim ersten Probestart um 5.30 Uhr bekommt Dirk auch genug Dampf auf die Leine, doch dann der Schock, beim Anheizen bricht der Holm bei seinem Flapper und er muss im Stechen das Ersatzmodell nehmen, mit dem er gute Luft findet. Er möchte direkt neben Roland Koglot starten, kurz davor hat der Wind um 90 Grad gedreht, Dirk steht nicht ganz optimal gegen den Wind und beim Anheizen kommt das Modell zu weit nach links, hat keine gute Abflughöhe und fliegt leider nur 193 sec. Darüber ärgert sich Dirk sehr, denn er sagte, die Optionen Startabbruch (Impulshaken) oder Funkbremse drücken wären besser gewesen.

So kommt Dirk leider nur auf Platz 13, womit er nicht zufrieden ist.

Roland Koglot und Per Findahl legen jeweils perfekte Starts hin, Roland hat die bessere Luft und gewinnt die EM mit 472 sec, mit riesigem Abstand von 81 sec vor Mati Moskovich aus Israel mit 391 sec, der exakt den gleichen Flapper wie Dirk fliegt, nur hat bei ihm das Material gehalten. Platz drei geht an Ittai Shichman aus Israel, 386 sec. Jes Nyhegn aus Dänemark wird letzter im Stechen, er hat zuviel Zug an der Leine, das Modell steigt sehr flach und drückt danach steil nach unten, dann drückt Jes die Funkbremse und landet bei 25 sec am Boden.

Mit der Leinenbehinderung von Frank hat gestern der F1A Tag nicht gut begonnen, heute morgen hat er leider auch nicht gut für unser Team geendet.

 Hoffen wir dass es die Kollegen in F1B heute besser machen.

Volker Bajorat

Endstand F1A

http://www.euchf1abc2016.vss.rs/rezultati/2016%20FAI%20ECH%20F1A_Round_5_FINAL.pdf

Endstand F1A-Mannschaften

Israel gewinnt die Team-Wertung vor Schweden und Rumänien

http://www.euchf1abc2016.vss.rs/rezultati/2016%20FAI%20ECH%20F1A_Round_5_TEAM_FINAL.pdf

 

Bilder

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Fotos jetzt auch online
Jetzt sind auch die Fotos von der Vorbereitung, dem Training, dem Weltcup-Wettbewerb, Bauprüfung, Eröffnung und von F1A online, sie sind unter den Beiträgen unten eingeordnet.
 

F1A Tag 16.08.2016

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Der F1A-Tag

Nach dem Aufstehen um 5.15 Uhr und dem Frühstück ging es los auf´s Gelände. In der Nacht hatte es gereget, der Himmel war bedeckt. Die Wolken lösten sich langsam auf und die Sonne kam hervor, die Windgeschwindigkeit lag zwischen 0 und 4 m/s, es wurde wieder bis zu 30 Grad heiß.

Nach einigen Probestarts des Teams ging es um 8 Uhr mit dem 1. Durchgang der EM los, 240 sec waren gefordert, die Startreihenfolge war Frank, Bernd, Dirk.

Frank begann pünktlich, wollte nach wenigen Kreisen ausklinken, doch neben ihm schleppte Christian Andrist (SUI), dessen Modell beim Start ausbrach und bei Frank in die Leine flog, er hatte keine Chance zum Ausweichen und gleich einen Fehlstart und die gute Luft war weg. Beim Re-Start legt Frank einen perfekten Start hin, doch die Luft ist nicht so gut, Wedeln hat keinen Erfolg und es fehlen am Ende 8 sec. Frank ist riesig enttäuscht und ärgert sich noch immer über die Leinenkolission, an der er nicht direkt Schuld war. Bernd spannt uns gehörig auf die Folter, denn auch er macht einen Fehlstart, nachdem beim ersten Kreis die Bremse kommt und beim Re-Start nur 196 sec in der Startkarte stehen. Dirk macht es besser und fliegt mit seinem Flapper einen schönen Vollen.

Es war in diesem Durchgang nicht so einfach gute Luft zu finden, auch Anton Gorskiy (RUS) fehlen 9 sec trotz gutem Start und toller Höhe.

Im 2. Durchgang fliegen alle ein Max, Wind und Thermik werden etwas stärker und viele Modelle landen im Maisfeld, die Rückholteams haben gut zu tun.

3. Durchgang: teilweise gibt es Hammerbärte, die man aber gut treffen muss um Max zu fliegen, wer zu spät oder am Rand ist hat ein Problem. So war es bei Frank, er wurde duch zwei Leinenbehinderungen zu 25 min Schleppzeit "gezwungen", da er unbedingt einen Fehlstart vermeiden wollte. Steffen versuchte verzweifelt die Leinen zu entknoten, während Frank schleppt und zu allem Übel muss er mehrere Bärte auslassen, da der Pole seine Leine nicht hergeben will, die mit der von Frank verheddert ist. Dann fällt auch noch die Leine von Gerd Aringer in Franks Leine hinein, nachdem Gerd ebenfalls eine Leinenkolission hatte und sein Modell bremsen musste. Als Franks Leine frei ist , nimmt er den nächst besten Moment und klinkt aus, allerdings wird die Luft zunehmend schlechter und es werden nur 161 sec. Auch Bernd schleppt einen Kreis zu lange und hat leider mit 113 sec den nächsten Absaufer. Wenigstens schafft Dirk noch in sicheres Max am Schluss.

Gerd Aringer hat in diesem Durchgang leider eine Null, nachdem ihm beim Re-Start der Kohleverbinder bricht. Kees van de Ven aus den Niederlanden stürzt beim Wedeln so unglücklich auf die Rippen, dass er aufgrund der Schmerzen nicht mehr weiterfliegen kann. Auch Roland Koglot fliegt gesundheitlich auf der letzten Rille, er steckt ein Modell und muss das Ersatzmodell nehmen. In diesem Durchgang gab es viele Leinenbehinderungen, da einige Piloten nicht umsichtig genug sind.

Im 4. und 5. Durchgang fliegen Frank, Bernd und Dirk ein sicheres Max, die 5. Runde wird mit 240 sec geflogen, Bernd muss zwischendurch zur Modellkontrolle, alles ok.

Dirk ist im Stechen, das nicht vor 18 Uhr beginnt und in 2 Gruppen ausgetragen wird, da 42 Piloten im ersten Stechen sind, die Flugzeit wird mindestens 6 min sein, evtl. mehr.

Frank kommt auf Platz 49, Bernd auf Platz 65, in der Mannschaftswertung sind wir auf Platz 15, mit Israel, Frankreich, Schweden und Rumänien haben noch 4 Nationen alles voll.

Wir drücken Dirk für´s Stechen die Daumen !

Diskussionen über das Stechen in zwei Gruppen

Am Abend fand das erste Stechen in F1A statt, welches in zwei Gruppen ausgeflogen wurde, die erste Gruppe mit 21 Startern war um 18.50 Uhr dran, die zweite Gruppe um 19.10 Uhr. Zuvor wurden die Piloten per Los den Gruppen zugeordnet.

Bei Gruppe 1 waren die Bedingungen besser, sieben Piloten flogen die 360 sec, viele wieder ins Maisfeld. In Gruppe 2 schafften von den 21 Leuten nur Dirk und Roland Koglot ein Max, beide mit LDA Flapper.

Das letzte und entscheidende Stechen mit mindestens neun Teilnehmern findet morgen um 6 Uhr statt, die Flugzeit beträgt 12 Minuten.

Wie das nun mit der Ergebnisliste und der Teamwertung nach dem Gruppenstechen läuft, dazu kann ich nicht viel sagen, denn im Moment läuft ein Protest von mehreren Nationen gegen die Wertung des Gruppenstechens, weswegen es auf dem Gelände und beim Abendessen im Hotel viele Diskussionen gab zwischen den Nationen, auch wegen der neuen Regel, nur noch fünf Durchgänge bei EM/WM zu fliegen. Fast alle halten diese Regel für völligen Schwachsinn.

Mal abwarten, was beim Protest herauskommt.

Dem Protest von mehreren Nationen wurde nach mehrstündiger Diskussion am Abend stattgegeben, so dass morgen 14 Teilnehmer im Stechen starten dürfen. Es gab scheinbar mehrere Interpretationen der neuen Regel, was zu Meinungsverschiedenheiten mit der FAI-Jury geführt hat.

Die sieben Piloten aus Gruppe 1 die Max geflogen haben sind im Stechen dabei sowie Dirk und Roland Koglot aus Gruppe 2, desweiteren wird mit den nachfolgenden Piloten aus Gruppe 2 aufgefüllt, so dass aus jeder Gruppe die gleiche Anzahl an Piloten weiterkommt.

Nach der ersten Stechrunde haben noch 9 Piloten max, darunter Dirk Halbmeier:

http://www.euchf1abc2016.vss.rs/rezultati/2016%20FAI%20ECH%20F1A_Round_5_FO1_2.pdf

Fotos von Steffen Reuss

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