Thermiksense

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Start Jugend erlebt & erzählt

F1B mit Kinderaugen

Hier ein Bildnis, das der kleine Lorenz mit Hingabe gemalt hat. Da Lorenz seit kurzem mit Begeisterung F1B fliegt ist auch sonnenklar, daß da SEIN Modell am Himmel kreist. Der Modellkoffer, das Aufzugsstativ und die Aufzugswinde dürfen natürlich nicht fehlen.
 
 

B-Tag Junioren EM 2011

Der B-Tag, Junioren EM 10.-17. Juli 2011 in Slowenien

Das Schönste war das Zusammensein, das Fliegen in der Gruppe. Teamwork wurde groß geschrieben. Das Gelände in einer Wertung zwischen 1 und 10 bekäme eine 1, das Schlechteste. Man hatte versprochen, daß der Mais schon ab ist, wenn wir kommen. Aber das haben sie nicht getan. Viele Bäume störten auch. Die Dörfer waren nah, die Russen und wir selbst haben dort viele Flieger suchen müssen und wohl auch verloren. Das Wetter war am B-Tag gut, es war angenehm zu fliegen, Sonne ein bißchen zu viel.

Beim Vorbereiten des Fliegers hat Willi mir ein bißchen geholfen. Er hielt jedesmal meinen Flieger, wenn ich aufdrehen mußte.  Wir hatten einen neuen Gummi, der nicht flach war, sondern viereckig im Profil. Der Gummi war oft völlig zerissen nach dem Flug. Aber beim Aufziehen fatzte er nicht, da war alles noch gut. Dann bekam ich von Willi den Flieger, legte den Gummi ein und zog mit Willis Hilfe die Schutzschiene wieder raus. Propeller dran, alles war eingeschaltet und wir prüften es noch einmal zusammen. Und dann ab zum Start, wo schon mein Vater war und auch der Führer, der Opa. Mein Vater beobachtete die Temperatur. Peter Mönninghoff war ein bißchen vor dem Wind und hat die Windrichtung geprüft und mit seiner eigenen Termikmaschine die Thermik vor uns im Wind per Rufen durchgegeben. Dann gab mein Vater Kommando zur Aufstellung, immer mit Blick auf die Windfahne, den alten Videofilm an der Angel. Ich mußte dann die Blätter verdrehen. Willi stand immer vor mir und vor der Windfahne und hat mit ausgestreckten Armen mir gezeigt, welche Neigung meine Flächen hatten, ob ich den Flieger gerade hielt. Beim Start mußte ich darauf achten, daß ich gerade schmiß, nicht links, nicht rechts, das übliche halt.

Flog der Flieger erstmal, wedelten Philipp, Willi und ich mit dem T-Shirt hinterher. Dani nicht, der mußte als nächster Starter an der Startstelle bleiben.

Nächstes Jahr probiere ich es noch einmal, vielleicht dann das letzte bißchen besser. Doch es war auch dieses Jahr sehr lustig. Und heiß, vor allem!

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