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Junioren-EM F1ABP 2007

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Hiermit melde ich das Junioren-Team aus Serbien wieder zurück. Wir haben eine insgesamt erfolgreiche und intensive Zeit hinter uns. 7 Jugendliche, welche hervorragend zusammen gewirkt haben und einer Supportermannschaft, welche mit einem unermüdlichen Einsatz das Rückholen der Modelle und das unabdingbare "Wedeln" organisiert haben waren ein geschlossenes Team. Trotz einiger widriger Umstände und Misserfolgen blieb die Motivation bis zum Schluß immer mehr gesteigert.

Die Belohnung:

3. Platz Einzelwertung F1A: Willi Herwig

3. Platz Einzelwertung F1B: Christian Fux

3. Platz Mannschaftswertung F1A: Willi Herwig, Philipp Kuttler, Johannes Seren

Wie knapp wir an noch mehr Erfolgen vorbeigeseget sind, machen 2 Zahlen deutlich

- 1 Sekunde fehlte Willi zum 3. Stechen, statt 420 Sekunden Maximalflugzeit erreichte er unter achtsamen Blicken der Zeitnehmer nur 419 Sekunden - schade, aber nicht zu ändern.

- 40 Sekunden fehlten dem F1B-Team mit Christian Fux und den Brüdern Philipp und Daniel Seifert für einen 3. Platz in der Mannschaftswertung!

Der fehlende Erfolg in F1P ist kaum erklärbar. Bei den Trainingsflügen zeigten Christian Fux und Johannes Seren mit ihren hervorragend eingestellten Modellen das mögliche Leistungspotential - kerzengerade Steigflüge und gute Übergänge. Am Wettbewerbstag bei hervorragendem Wetter (geringe Luftbewegungen) ging es gleich beim ersten Durchgang schief: Christian verwirft und Johannes Modell bricht in großer Höhe aus. Matthias behält die Nerven und hat mit nur 63 Sekunden Verlust in den 7 Durchgängen den 9. Platz und damit die beste deutsche Zeit erreicht. Beeindruckend: Wie toll sich diese Mannschaft gegenseitig aufmunterte und tröstete.

Der F1B-Tag war mit hoher Spannung erwartet: Unser "Küken" Daniel bei seinem ersten Einsatz und zum Teil aussergewöhnlichen Würfen ließ Potential für die nächsten Einsätze deutlich erahnen. Pech bei Philipp, bei dem in einem Durchgang ein klassischer Bilderbuch-Bart eben keiner war: 120 Sekunden - zwar 30 mehr als bei allen anderen gleichzeitig startenden Teilnehmern - waren das deutliche Ergebnis. Aber wir haben unseren Christian ins Stechen gewedelt!

Der F1A-Tag hatte die herausfordenste Wetterkonstellation: von sehr bockig windig am Morgen bis zur absoluten Windstille bei bedecktem Himmel am frühen Nachmittag war alles möglich. Beeindruckend war hier die absolute Beherrschung der Modelle unserer Jungs bei diesen wechselnden Windsituationen und die Schlepptaktik. Johannes als Erststarter im 1. Durchgang verlor zu früh die Nerven, als er in einem nicht ganz optimalen Augenblick einen hervorragenden Bunt machte - leider reichte es nicht zur Maximalzeit. Unbeeindruckt von diesem Frust hielten alle bis zum Schluß durch, nur der letzte Durchgang war dann bei Johannes und Philipp nach einem Modellwechsel (absolut ruhige Luft) aus technischen Gründen nicht erfolgreich. Willi als letzter Starter behielt die Nerven und war damit mit 9 anderen Teilnehmern im Stechen!

Unterbringung und Organisation war ausreichend gut - es ist schon von sehr großem Vorteil, wenn die Mannschaften und die Organsiation in einem Hotel untergebracht sind. Neben der automatisch dabei erfolgenden Völkerverständigung sind auch Änderungen schnell kommunizierbar. Das Gelände: Ein Traum von der Ausdehnung und der "Belaufbarkeit". Einzig der ab und zu vorhandene Regen konnte die vorgesehenen Wege zu glitschigen Schlammstrecken verändern, die Wege wurde daher mit der Zeit immer breiter. Zusammengefasst: Es war super, Potential zu noch mehr ist bei diesen Teilnehmern ist in Zunkunft eindeutig vorhanden, ach ja - und der Bart des Mannschaftsführes (Versprechen für mindestens einen Podiums-Platz) ist ab: Die "Bartabschneider" waren das gesamte deutsche Team und weitere Mannschaftsführer :-)

Paul Seren