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Freiflug-Woche in Schweden

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Zwei Weltcupsiege in zwei Stunden

Diese ungewöhnliche Leistung schafften Per Findahl (F1A, SWE) und Juri Roots (F1C, EST) bei den drei skandinavischen Weltcup-Wettbewerben vom 25.-28. Juni in Rinkaby bei Kristianstad in Südschweden.

 Bei bedecktem Himmel und kräftigem Wind wurde am Donnerstag der Schwedische Weltcup geflogen unter der Regie von Per Findahl und Robert Hellgren. Das Gelände erlaubte von der Ausdehnung her nur 150 sec Maximalflugzeit. Die Durchgangszeit lag bei 75 min mit 15 min Pause für das Rückholen. Da auch am späten Abend der Wind nicht einschlief, wurde das Stechen auf Samstagmorgen verschoben.

 Kräftiger war die Thermik am Freitag beim Dänischen Weltcup, organisiert von Steffen Jensen. Da die Modelle in der Thermik zum Teil recht hoch stiegen, wurde die Flugzeit auf 120 sec begrenzt. Auch hier musste das Stechen auf den Samstag vertagt werden.

 Frühmorgens um 6 Uhr am Samstag zog eine Regenfront durch, so wurde das schwedische Stechen im Regen um 7 Uhr geflogen. Daran schloss sich das dänische Stechen an bei nun besseren Bedingungen an und so konnten die beiden Doppelsieger  Per Findahl und Juri Roots zwei Weltcupsiege in zwei Stunden erfliegen. F1B ging je einmal an Bror Eimar (SWE) und Alex Andriukov (USA), F1Q an Dietrich Sauter (GER) und Mike Amthor (GER).  Am Samstagnachmittag wurde dann die kleinen Klassen geflogen, für viele Sportler eine Möglichkeit zum Erholen, für manchen auch für weiteres Training.

 Der norwegische Weltcup unter der Leitung von Atle Klungrehaug schloss am Sonntag die Serie ab. Es war nicht leicht zu fliegen, aber Windstärke und Windrichtung ließen 180 sec Max zu. Und zum Glück schief der Wind abends um 21 Uhr noch fast völlig ein, so dass das Stechen doch noch geflogen werden konnte. Hier siegten Mikhail Kosonozhkin (F1A, RUS), Alexander Andriukov (F1B, USA), John Cuthbert (F1C, GBR) und Tom Oxager (F1Q, DEN).

 Mit wenig Aufwand (es wurden keine Zeitnehmer gestellt), aber gut organisiert war die Beteilung an den Wettbewerben hochkarätig. Einige Piloten der Weltspitze waren gekommen, neben Zentraleuropa waren auch Russland und die USA stark vertreten.

 Aus Deutschland waren auch drei Mitglieder der Nationalmannschaft gekommen: Bernd Silz und Bernhard Schwendemann (F1B) und Claus-Peter Wächtler (F1C) nutzen die Wettbewerbe auch als Abschlußtraining vor der Weltmeisterschaft Ende Juli in der Mongolei. Die wichtigsten Ergebnisse der deutschen Freiflieger: Dietrich Sauter (1. in F1Q), Mike Amthor (1. in F1Q), Bernd Silz erflog sich einen 2. und einen 3. Platz in F1B, Dittmar Meissnest (2. und zweimal 3. in F1C), Michael Wermter (2. in F1Q), Dirk Halbmeier (3. in F1A), Volker Bajorat (4. in F1A), Steffen Reuss (5. in F1A) und Bernhard Schwendemann (6. in F1B).

Fotos hier
http://www.thermiksense.de/index.php/wettbewerbe/713-fotogalerie-schweden.html
Komplette Ergebnislisten
http://www4.idrottonline.se/NorbergsFK-Flygsport/Alltomklubben/Arbetsrum/SwedishCup/