Thermiksense

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F1A - der Tag

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Der letzte Wettbewerbstag: F1A

Guten Morgen aus Szentes . . . ein letzter Morgen aus dem Gelände, denn auch wenn die Wettervorhersage für heute nichts Gutes prognostiziert - bis zu 38 Grad und viel Wind. Zwar keine Sturmwarnung mehr, aber eben doch viel Wind - ist damit zu rechnen, dass der Wettbewerb heute durchgezogen wird.

Von der verpassten Medaillenchance habe sich die B Leute noch nicht sehr erholt, zumindest Micha und Andreas nicht, denn sie lag zu sehr zum Greifen nah. Dass es alles andere als leicht gewesen wäre, mit den Israelis, den Litauern und den Serben um Platz 1 bis 3 zu kämpfen, ist klar, drei absolut solide, starke Teams. Aber es wäre eben genau dieser Kampf gewesen, den sie sich so wünschten - und sicherlich wäre dann auch in den entscheidenden Stechen die Einstellung bei Bernd und Michael eine andere gewesen.

Aber hätte, hätte, hätte . . .

Heute am A Tag werden sich die drei beim Rückholen austoben müssen - und das Gelände ist SO schwierig! Nicht im Nahbereich der Startstellen, da sind Grasebenen (und Sonnenblumen und Mais), aber eben auf weitere Strecken, die wir mit Wind ja zu erwarten haben. Als Michaels Modell gestern im Baum hing, kam er mit schreckgeweiteten Augen von der Bergung zurück und Berichten von tückischem Dornenbüschen und vielen einzelnen Bäumen und Reihen und ganzen Wäldern, die ihn heute nicht sehr optimistisch in den Tag gucken lassen. Jede Menge Respekt deswegen noch einmal an dieser Stelle für die Rückholer der letzten Tage!!

Die sind übrigens selbst beim Verlassen des Geländes bisher nie auf ihre Handfesseln untersucht worden, die bunten Bändchen an unseren Handgelenken. Auch bei der Einfahrt morgens ist da nur ein einzelner, winkender Mann am Eingang zum Gelände, sein Auto beklebt mit EU Emblemen, der den gefühlten fünfhundert einfahrenden Autos einen Guten Morgen wünscht - aber von Kontrolle keine Spur.

So bleibt der Verdacht, dass die ganze Diskussion im Vorfeld über den Zugang zur WM doch nur gehalten wurde, um die Einnahmen sicherzustellen. Richtige Zuschauer sind kaum dabei, vielleicht Freunde oder Familien der Zeitnehmer (die haben übrigens weisse Bändchen), aber die haben keine Kennzeichnung am Handgelenk . . .

So. Der Tag beginnt.

Bis später