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WM Blog Junioren 2014

Weltmeisterschaften der Junioren in den Klassen F1ABP vom 28.07. - 03.08.2014 in Rumänien

Berichte, Bilder und Erlebnisse von der WM aus erster Hand.



In einer Woche die Senioren

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Nach einer Woche Pause folgen auf dem gleichen Gelände in Rumänien vom 11. bis 17. August die Europameisterschaft der Senioren (F1ABC).
Am Start werden sein:
F1A - Bernd Hönig, Volker Bajorat, Ron Assmus
F1B - Bernd Silz, Thomas Wiesiolek, Andreas Gey
F1C - Michael Sondhauß, Manfred Nogga, Dittmar Meißnest
Teammanager: Bernd Hönig
Wir werden versuchen, Sie auf unserer Webseite auf dem Laufenden zu halten.
 

Ergebnisse F1P

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Der 16-jährige Oliver Meissnest aus Baden-Württemberg wurde dritter bei der Junioren-Weltmeisterschaft in der Verbrennerklasse F1P.

Mit der Maximalflugzeit im siebten Durchgang konnten er sich noch  vom sechsten Platz auf das Treppenchen vorkämpfen. Insgesamt waren in dieser Klasse 18 Jugendliche am Start.

1 KUZNETSOV ALEKSANDR RUSSIA

2 VYAZOV ANDREY RUSSIA

3 MEISSNEST OLIVER GERMANY

7 SEIFERT DANIEL GERMANY

17 ARINGER LUCA AUSTRIA

 

Oli Meissnest auf Platz 3

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Oliver Meissnest  wird 3. Jugendweltmeister  in F1P -  so schön kann Freiflug sein !

Genauso hart wie der letzte Flug  am F1A Tag für Oliver Meissnest gewesen sein muss, so toll lief es heute für ihn in F1P.

Nach dem 6. Durchgang lag er noch auf Platz 5 und zeigte scheinbar im letzten Durchgang heute Nerven, die 2 andere mit 6 Mäxen vor ihm liegende -  ein Pole und Russe  - im letzten nicht zeigten.

Wie schwierig es gewesen sein muss, zeigt, dass nur 1 jugendlicher Russe am Ende  mit 7 Mäxen gewann.

Auch Daniel Seifert belegte einen tollen 7. Platz nach der stressigen 4.Runde.

Herzlichen Glückwunsch dem gesamten Team – Ihr habt die deutschen Fahnen würdig vertreten.

Die gesamten F1P Ergebnisse  sind auf der Webseite des Veranstalters  http://www.frmd.ro/Fai%20Events/2014/eUROPEAN/F1P/round7.htm zu finden.

 

Bilder vom F1P-Tag

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Bilder vom F1P-Tag. Von Wibke Seifert.
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Freitag: F1P-Tag

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6:22 Uhr
Wir sind schon auf dem Gelände. Ein wunderbarer Morgen, ganz ruhig, gerade ging die Sonne auf. Ein paar Probestarts vor dem Durchgangsbeginn tun gut, die Motoren laufen gut an, zerreissen die Stille des Morgens. Der Wetterbericht ist wohlwollend für heute, wenig Wind. Allerdings soll es warm werden - schon jetzt keine Wolke am Himmel.

Der erste Durchgang startet mit nur halber Stunde Verspätung. Dani ist nicht zufrieden mit dem Anlaufen seines Motors, will Schläuche ändern nach dem Start und flucht. Doch der Start ist gut. Der Übergang auch und das Modell fliegt seine drei Minuten, bremst in akzeptabler Höhe.

Ollis Start ist auch ok, leichte Haltungskommentare von Micha und Didi. Der Gleitflug ist nicht optimal und drei Wedeldamen plus Trissie wedelne die ganze Schafherde in Gang, was dem Flieger noch den letzten nötigen Auftrieb schafft. Bei 3:07Min ist er unten - zwei Volle im ersten Durchgang.

Sicherer Start von Dani, aber schon leicht spät. Viele andere Teams sind bereits in der Luft, als Dan schliesslich geht. Super Start, super Übergang, aber die Luft nicht mehr optimal. Alles raus zum Wedeln und Dani steht neben mir und den Zeitnehmern und schickt Stossgebete an seinen Flieger. Der gehorcht und hält sich oben bis 3:09

Uffa!!

Danach direkt wieder Wedeln, weil die Amerikaner einen dramatischen Abtaucher hatten. . . Das gemeinsame Wedeln der befreundeten Teams am P Tag wie immer besonders stark.

Guter Start und wunderbarer Gleitflug von Olli, zwei, drei Platzrunden und Bremsen in sicherer Höhe.

Zu Beginn des 3. Durchgangs fällt den Rumänen ihre Starterbox aus.

Mit den rumänischen P Fliegern haben wir seit Jahren ein besonderes Verhältnis, siehe auch Zündkerzen und Wein am ersten Trainingstag. Einem von ihnen half Chrissie Fux schon 2009 und 2010 an der Startstelle, den Motor überhaupt erst mal zu starten. Damals reichte er Chrissie kaum bis zur Schulter, heute ist aus ihm ein grosser junger Mann geworden, vielleicht gleiche Grösse Dani. Er gab uns auch den Wein und ihn sprach Dani noch im zweiten an, ob er ihnen bei der Einstellung der Motoren helfen soll. Sie stottern und auch die Übergänge zum Gleitflug sind sehr, sehr unausgereift.

Dieser Junge kam also gerade bei Beginn des 2. Durchgangs zu uns, sie hätten ein Problem - a big Problem! Der Anlasser der einzigen rumänischen Starterbox sei gebrochen.

Dani legte kurzerhand seinen schon startbereiten Flieger weg und brachte seine Starterbox samt Batterie drei Startstellen weiter zu den Rumänen, unten ein Bild davon, und startete dann selbst mit Ollis Ausrüstung.

Auch das ist WM.

Zwei Volle im Dritten für Deutschland.

Im 4. Die Sonne brennt gnadenlos und ziemliche Dramatik. Dani bricht den Start ab, weil ihm der Motor nicht rund genug läuft. Bekommt den Finger in den Propeller und wird nach seinem Fahrradsturz vorgestern nun zum zweiten Mal vom Sani verarztet.

Olli zieht vor, guter Start, guter Flug, Maximum.

Dann Dani. Noch eine halbe Stunde. Nur. Denn der Motor will jetzt gar nicht mehr anspringen. Dann Zündkerze wechseln, mehr Sprit oder weniger und schliesslich denken wir übeträgt Ollis Starterbox anscheinend nicht genügend Saft auf Danis Modell. Das hatten wir zwischendurch auch noch gewechselt, aber das Ersatzmodell nahm von der Starterbox von Olli gar nichts an.

Mittlerweile stehen auch Taron und Sevak aus der USA bei uns und helfen. Und die Rumänen. Noch fünf Minuten sagt die Durchsage und nix geht. Und dann die letzte Minute. Und in den letzten Sekunden, in denen ich mir meinen Hut vors Gesicht ziehe, weil ich nicht mehr hinsehen kann und mich weg wünsche, irgendwohin in ein kühles Zimmer mit Deckenventilator ohne Motorlärm, schmeisst Dani den Motor endlich an!

Keine Thermik, scheissegal, rauf den Kahn mit gutem Abwurf . . . Der ganze Platz klatscht, hindert Leute oder mehr, inklusive der Jury und dem Contest Director, die mittlerweile alle bei uns sn der Startstelle stehen. Und dreissig Leute aller Nationen wedeln Danis Modell noch zu knappen zwei Minuten.

Ein Traum vom Stechen ist so vorbei, aber trotzdem: wir haben den Vierten geschafft!

Und direkt geht's weiter, Durchgang 5

Olli toller Kraftflug, wie immer, aber schlechtes Gleiten. Trotz Wedeln liegt er bei 2:37 unten. Dani voll und über den Kanal. Ein Amerikaner bringt ihn mit, immer noch keine zusätzlichen Übergänge.

Sechster Durchgang sicher und voll.

Ollis Modell verliert zwar immer eine gewisse Höhe zwischen der 30. und 90. Sekunde, aber das Team wedelt ihn wieder hoch und er bekommt die Thermik wieder zu packen. Setzt sich mitten rein und kommt erst hinter dem Kanal mit Bremse wieder runter.

Wolfgang steht dort im Gelände und Nils, Nils und Tristan sind als Läufer bei ihm.

Es ist sehr heiss, über dreissig Grad. Noch eine Runde. Die Zeit fliegt, wie immer bei P . . .

Im letzten, siebten Durchgang trifft Olli einen Riesenbart. Das Team wedelt trotzdem, die ganze Energie muss raus. Der Flieger geht über den Kanal und in den Mais, aber kein Problem für Wolfgang.

Auch Dani findet sehr gute Luft und will den Motor anschmeissen. Das ganze Feld macht es ihm nach und startet auch tatsächlich, geht hoch und höher, doch Danis Motor startet wieder nicht. Wechselt die Zündkerze und startet dann doch noch in den gleichen Bart und steigt in ihm weit höher noch als andere, die vor ihm gestartet sind.

Zwei Volle für Deutschland zum Abschluss.

Olli fehlen keine zwanzig Sekunden und es gehen beim Aufräumen Gerüchte über den Platz, dass kaum jemand voll geflogen ist . . . Es bleibt also spannend!

Aber jetzt erstmal ein kühles Bier. Ach nein, wir haben von den Rumänen eine Flasche Sekt bekommen für die Starterbatterie. Die knallt schön und wir spielen Formel 1!!


 


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