Thermiksense

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Start WM Blog Junioren 2014 Donnerstag; F1B-Tag

Donnerstag; F1B-Tag

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Heute Nacht um 3 wurden wir von Donnerschlägen aufgeschreckt, und als wir um kurz vor 5 Rumänienzeit (= kurz vor 4 Deutschlandzeit) zum Frühstück gehen, ist es seht abgekühlt und auch schon windig.

Auf dem Gelände setzt der Dauerregen ein, ein dramatischer Sonnenaufgang durch das einzige Loch in den Wolken. Fünfzig Freiflieger stehen dicht gedrängt unter drm Sonnenschutz der Wettbewerbsleitung. Die  sagt offiziell noch nichts, aber es heisst mal mindestens eine Stunde Verspätung.

Wir holen Kaffee und Stühle unter die Regendächer.

8:39 Uhr
Mit Durchgangsbeginn auch Regen. Anspannung ist riesig. Dani fliegt voll nach schlechtem Start.

Tabea macht einen sicheren Start, aber das Modell verliert nach zwei Minuten an Höhe, wird dann etwas eng und schnell und liegt bei 3:31 unten statt bei 4 Minuten.
Trotzdem ein akzeptables WM Debut für Tabea, 12.

10:00 Uhr
Wir mussten umziehen. Der Wind sehr schwach, aber weiter drehend. Jetzt wo fast alle endlichvwieder bereit sind, geht er auf die Baracken dort im Gelände.
Müssen wir direkt wieder umziehen noch bevor der zweite Durchgang endlich losgeht?

Im zweiten Durchgang umlaufender Wind bis gar keiner. Dani verschmeisst nach links und der Flieger taucht im Kraftflug ab statt sich aufzuhängen, verliert die wertvollsten Meter. Bei 2:32 Minuten liegt er unten. So ein Mist!

Tabea hat Zeitschlaterschluckauf, startet aber gut und fliegt 2:48

Wieder umziehen! Theoretisch richtig, denn wir stehen im Moment direkt am Kanal und JEDER Flug geht drüber auf die andere Seite - und das ist bei weiterhin nur einem Übergang sehr unpraktisch.

Der Dritte Durchgang war wieder schlecht. Tabea wirft waagerecht und der Flieger schafft es nicht, sich selbst aufzurichten. Ist bei weniger als einer Minute unten.

Dani wirft gut, aber das Modell zeigt das gleiche Flugbild wie im Zweiten: es hängt sich links auf und taucht ab. Keine 2 Minuten.

Daniel wird das Modell wechseln. Als es zurück geholt ist stellt Micha fest, dass es null Seitenzug hat. Auch hatte er nach dem ersten Durchgang den Propeller wechseln müssen und das sind jetzt zu viele Unsicherheiten wie man sieht. . . .

Die Sonne kommt raus und heizt uns ein beim Umzug.

Mit Beginn des Vierten dreht der Wind auf die nahen Baracken - war ja klar!

Dani macht mit neuem Modell endlich einen perfekten Start - schön. Auch wenn es nichts mehr hilft jetzt tut es trotzdem gut. Aber die Funkbremse funktioniert nicht - nichts funktioniert heute! - und der Kahn bremst erst bei 4 Minuten. Dafür aber hinter den Baracken - man darf ja auch mal Glück haben.

Tabea macht einen guten Start in guter Luft, aber in der dritten Minute kann der Flieger sich nicht gut halten, hat die Nase leicht runter. Im Glas scheint mir der Propeller nicht recht anzuliegen. Am Ende fehlen Ihr nur ein paar Sekunden. Trotzdem eine gute Leistung. Ihr Zusammenarbeit an der Startstelle mit Dani klappt gut.

Fünfter: Der Wind dreht weiter vor sich hin, ist aber schwach dabei. Die Sonne versteckt sich meist, schaut sie hervor ist es direkt unerträglich. Dani fliegt einen schönen vollen, soll danach zur Modellkontrolle, heisst es.

Wir machen erst Tabeas Flug, der ist nach zu flachem Wurf und Steigflug tritzdem sicher voll, bremst in riesiger Höhe nur dreihundert Meter Versetzung von uns entfernt, und Micha geht mit zur Modellprüfung.

Tatsächlich will man aber den Gummi wiegen - obwohl das noch auf der Team Managerbesprechung von allen TM als völlig unsinnig betrachtet wurde, von der Wettbewerbsleitung aber angekündigt wurde. Und obwohl in der schriftlichen Äusserung zum Protest der Franzosen stand, das genau dies nicht mehr nötig sei.

Kurz überlegten wir, ob wir es ablehnen. Aber in Anbetracht des P Tages morgen, der erfahrungsgemäss der Tag ist, wo die Nerven schliesslich blank liegen, sparen wir uns die Energie und haben brav wiegen lassen. Alles Ok natürlich.

Sechster: Der Wind geht immer noch über den Kanal und der einzige Übergang ist noch gute 6 oder 800 Meter von der Windrichtung entfernt - und in der liegt hinter dem Kanal dann 3 Meter hoher Mais. Erst warten wir eine Handvoll dicker Tropfen ab aus schwarzen Wolken. Aber Gewitter ist es nicht. Der neue Durchgang fängt pünktlich an, wir warten gute 15 Minuten, bis der Wind im Schlepptau der schwarzen Wolken sich legt, und fliegen dann. Dani riesig voll, über den Kanal und ab in den Mais. Wolfgang und Sabine sind drüben, Phil geht mit dem Auto hinterher. Tabea macht ein guten Start, wirft besser und steiler als sonst, guter Kraftflug, nachdem Thomas etwas geschraubt hat, und das Ding ist voll. Geht doch. Sogar auf dieser Kanalseite. Das Rückholteam von "drüben" kommt mit Danis Modell aus dem Mais mit dem Auto zurück - denn der Wind dreht wieder zur Strasse.

Letzter Durchgang Tabea toller Start und voll, Daniel schmeisst zu steil und der Flieger hängt sich auf, will loopen, wir wollen weinen. 2:46 am Ende . . . Musste das jetzt noch sein?

Der Biergarten ruft. LAUT!

Und die Dusche. Die sowieso . . .